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(363)
Am 23.11.2007 um 08:23 Uhr schrieb Sylke Trautmann aus Rheine (sylke.trautmann@web.de):

Ich mchte dir ( Thorsten Trautmann), fr die unzhlig vielen wunderschnen Gedichte danken, die du mir geschrieben hat. Auerdem finde ich es toll, dass du sie ffentlich machst. Ich bin sehr stolz auf dich. In Liebe deine Sylke


(362)
Am 16.11.2007 um 02:42 Uhr schrieb Adi Siebert aus 34123 Kassel (Kasseler_1953@yahoo.de):

namens und im Auftrag meiner wg. einer altersbedingten Makuladegeneration fast erblindeten 85-jhrigen Mutter Ingeburg Siebert ein herzliches Dankeschn an die Initiatoren und "Macher" der Hrbuchversion von "Die erste Leiche vergisst man nicht" und "Jeden Tag den Tod vor Augen" Sie war zutiefst beeindruckt als auch voller Emotionen. Ich denke viele sehbehinderte Menschen denen es verwehrt ist zu lesen werden ebenso angetan sein wie meine Mutter.
Herzliche Grsse aus Kassel
Adi Siebert


(361)
Am 12.11.2007 um 14:11 Uhr schrieb Eva aus nahe Mnchen:

Hallo!

ich bin zufllig ber den Titel des ersten Buches gestolpert und habe mich dann im Internet darber erkundet und bin anschlieend zur Bcherei gefahren um mir das Buch zu besorgen!

Im Frhjahr habe ich ein Praktikum bei der Polizei gemacht und seither begeistert mich dieser Beruf!

Mit dem Buch war ich dann auch ziemlich schnell durch und ich werde mir auf jeden Fall die nachfolgenden Bnde besorgen!

Ein groes Lob an euch!

LG Eva


(360)
Am 12.11.2007 um 00:07 Uhr schrieb Sigrid Rautenberg aus Westensee (sevensisters@web.de):

Auch ich mchte mich den vielen lobenden Stimmen anchlieen! Ganz klar: diese Geschichten haben mir sehr zu denken gegeben, mich teilweie tief erschttert und ich sehe den Beruf des Polizisten jetzt sicherlich mit mehr Verstndnis... Was ich dem Herausgeber aber eigentlich mitteilen will (und was ihn vielleicht erfreut / verwundert), ist die Tatsache, dass es einer seiner Geschichten ("Zirkusbesuch")sogar zum Thema einer schriftlichen Abchlussprfung geschafft hat. Ist das nicht eine Karriere?! Ich fand sie in jeder Hinsicht so gut, dass ich sie meinen Kolleginnen vorgeschlagen habe und wir konnten uns tatschlich darauf einigen (was bei Deutschlehrerinnen ein schwieriges Unterfangen ist :))Manche Geschichten lese ich auch vor, einfach weil sie spannend und ergreifend sind und weil sie die Arbeit der Polizei zeigen, ganz anders als manche Jugendlichen diese vielleicht wahrnehmen. Also vielen Dank fr diese Initiative, macht weiter so ... ich bleibe eine treue Leserin!


(359)
Am 04.11.2007 um 20:08 Uhr schrieb Christian aus Rhein-Pfalz Kreis (littledeer1975@yahoo.de):

Beeindruckend !
Knstler und Poeten auch
und gerade bei der Polizei.
Weiterhin viel Erfolg.
Liebe Gre.


(358)
Am 25.10.2007 um 09:39 Uhr schrieb Claudia aus Nrnberg (claudia.schneider@franken-online.de):

Dieses Projekt und die beiden Bcher haben mir viele neue Ein- und Ansichten vermittelt. Eure Texte sind nie gewollt blutrnstig oder gewaltttig. Sie gehen umso mehr unter die Haut, weil sie uns mit Euren Augen manchmal geradewegs in den Abgrund schauen lassen. Da ist keine Fernsehkamera mehr dazwischen und keine Schauspieler, die uns dies klar als Fiktion erkennen lieen. Und es tut gut zu lesen, dass Ihr Euch bei aller Belastung Eure Sensibilitt bewahrt habt und Menschen geblieben seid. Davon zeugen auch die vielen lustigen oder lyrischen Beitrge.

Vielen Dank an Volker Uhl und alle Autoren fr ihre Offenheit! Hrt nicht auf hinzuschauen, Euch zu erinnern und vor allem hrt nicht auf zu schreiben!



(357)
Am 23.10.2007 um 16:49 Uhr schrieb Ley aus Luxemburg (faraleya@hotmail.com):

Hallo!

Ich habe mir smtliche Berichte durchgelesen, und verstehe nun einiges besser. Als Tochter eines Polizisten ist es mir schon aufgefallen, wenn mein Vater mde und abgespannt von der Schicht kam.

In meinen Augen war und ist er ein Held, der sich trotz hartem Tag immer die Zeit nahm, meinen kleinen und groen Sorgen Aufmerksamkeit und Rat zu schenken.

Dafr bin ich ihm auf ewig dankbar, denn er wusste es, mein komplettes Vertrauen zu gewinnen, sogar in der sehr schwierigen Pubertt (Vter von Tchter werden jetzt wissend grinsen) wusste er stets, wie er sich Gehr verschafft, auf eine super Art und Weise.

Ich weiss noch als wre es gestern gewesen, wie stolz ich als 5jhriger Dreiksehoch war, als ich mit dem groem Streifenwagen mitfahren durfte.

Oder das Versteckspielen auf dem Kommissariat...herrlich.

Dann, der erste Unfall in den ich verwickelt war, als Beifahrerin. Durch gute Aufklrung schaffte ich es, nicht in Panik zu geraten, sondern aus dem auf dem Dach liegendem Fahrzeug zu krabbeln nachdem ich den Gurt gelst habe. Dann zog ich die Fahrerin heraus, und blieb cool.

Spter erzhlte mir mein Vater, da er vor lauter Angst und Sorgen fast nicht fahren konnte. Wie gut ich das, jetzt mehr denn jeh, verstehen kann, und wie sehr mich seine Anteilnahme berhrt hat...

Es dauerte zwei Tage, bis die Coolness abfiel, und schlotternden Knien weichte :)

Nie in meinem ganzen Leben habe ich Polizisten als "Feinde" oder "Die Bsen" gesehen, und sie auch stets bei Freunden vehement verteidigt.

Jetzt bin ich Sekretrin bei der Polizei, und sehr froh ber diese Chance hier arbeiten zu drfen. Wre selbst gerne Polizistin geworden, aber mich scheute der Gedanke, in diesem doch recht kleinem Land allzuhufig auf Bekannte zu treffen, zb bei Verkehrsunfllen...

Und was gibt es dann schneres, als den Kollegen, die mde von der Schicht sind, eine Tasse Kaffee zu bringen, und sein mglichstes zu tun, um ihren harten Alltag zu erleichteren?


(356)
Am 20.10.2007 um 00:26 Uhr schrieb Adi Siebert aus 34123 Kassel (Kasseler_1953@yahoo.de):

MAX VON DER GRN / siehe auch Fussnote

Polizeibeamter

was man sich so alles sagen lassen muss; Ausdrcke gebrauchen die Leute heutzutage unsereinem gegenber, da ist man einfach baff: Wichser, Strolch, Zuhlter, Mistsau, bestochener Lump . . . das sind noch die harmlosesten Ausdrcke. Und man kann nicht mit gleicher Sprache heimzahlen, das kme mich teuer zu stehen. Einer hat mal zu mir gesagt, Polizisten gehrten alle vergast, denn wir wren doch keine Menschen, wir wren eine Seuche, die mit Rumpf und Stumpf ausgerottet werden muss. Ich habe den nur gefragt, ganz ruhig, ob er einen Staat kennt auf der Welt, der auf Polizisten verzichten kann, da hat er mir gesagt: Ich brauche keinen Saat, Ja, das kommt nicht alle Tage vor, so was, aber immerhin. Aber man hrt doch oft: Wer zur Polizei geht der hat keine Lust zum Arbeiten . . . ja . . . lauter son Zeug bekommt man zum hren. Und da war eine Demonstration in Dortmund - kommt hier ja selten vor, wenn man da an Berlin denkt - damals, als der Benno Ohnesorg in Berlin erschossen wurde, und die Demonstranten, lauter junge Leute, zogen die Kleppingstr. hoch zum Wall, die Autofahrer mussten stoppen, bis der Demonstrationszug vorbei war. Da sprang einer aus seinem dicken Mercedes, so ein Eleganter, der zerrte mich am Arm, weil ich die Strasse absperrte fr die Demonstranten, der schrie mich an, ich solle doch die ganze Bande zu Klumpatsch hauen, zu was sei die Polizei schliesslich da. Er sagte, ich zahle meine Steuern nicht dafr, dass so ein langhaariges Affenvolk den Verkehr aufhlt und die Polizei noch mithilft, diese Bande zu schtzen. Der Verkehr muss fliessen, schrie er mich an. Er hatte es eilig. Ich habe ihm gesagt, dass das eine genehmigte Demonstration sei, und da hat er mich einfach angespuckt, hat sich in sein Auto gesetzt und wollte tatschlch in die Kolonne fahren. Und weil ich mich gegen das Auto stemmte, sass ich pltzlich auf dem Khler; das ging alles so schnell. Spter wollte der Mann noch einen Prozess anstrengen gegen mich, weil ich sein Auto beschdigt htte was sind das nur fr Menschen

Ja und das frage ich mich auch desfteren und diese Geschichte ist nicht aus dem Jahr 2007 wie eventuell vermutet, hingegen entdeckte ich sie im Keller in einem Kasseler Autorencaf in einem Werk mit dem Titel POETISCH rebellieren - einem Kasseler Lesebuch aus der Reihe POETCETERA / Lesungen im Autoren-Caf zu Kassel 1978 - 1981 ! Sind Vernderungen eingetreten von einst bis jetzt, nach fast 30 Jahren ? Diese Frage soll sich jeder selbst beantworten . . .

Fussnote :
Max von der Grn ( 1926 bis 2005 ) arbeitete als freier Schriftsteller, seit 1964 bis zu seinem Tod war er Mitglied im PEN Zentrum. Max von der Grn gilt als einer der wichtigsten Deutschen Vertreter der Literatur der Arbeitswelt in der Nachkriegszeit.



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"Ich entschloß mich von dem Standpunkt meiner eigenen Erfahrungen zu schreiben, von dem was ich wusste und was ich fühlte. Und das war meine Rettung...

... Was ist Original? Alles was wir tun, alles was wir Denken existiert bereits und wir sind nur Vermittler. Das ist alles. Wir machen von dem Gebrauch was bereits in der Luft ist."
Henry Miller, aus einem Interview in den 60-iger Jahren
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