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(555)
Am 19.06.2013 um 19:39 Uhr schrieb Eileen Karger aus Luckenwalde (EileenKarger@web.de):

Ich habe das erste Buch aufgesogen wie ein Schwamm. Ich war so faszieniert und gleichzeitig geschockt mit was fuer kaum zu bewaelltigen Aufgaben, die zum Teil echt an die Substanz geht, unsere Polizei zu kaempfen hat. Meine Tante ist Polizistin im Ruhestand. Erst als ich diese Zeilen gelesen habe, wusste ich warum sie ihren Beruf nicht mehr ausueben konnte. Sie war lange Zeit in Therapie. Sie hat mir einige Geschichten aus ihrem Dienst erzaehlt. Wie sie zuzammengeschlagen wurde und mit was fuer einer Haerte gegen Polizeibeamten vorgegangen wird. Und ihre erste Leiche hat sie auch nie vergessen. Anfangs dachte ich "Polizist muesste man sein. Die sitzen ja den ganzen Tag nur im Streifenwagen rum." Das hat sich vollkommen geaendert. Als Buerger bekommt man das alles nie mit. Ihr habt meinen vollsten Respekt. DANKE an jeden Einzenlen von euch blauen Engeln, die so schwere seelische Lasten mit sich herumtragen.


(554)
Am 23.03.2013 um 10:08 Uhr schrieb Hintz, Volker aus 21423 Winsen/Luhe OT Pattensen (hintz-pattensen@t-online.de):

Ich habe 1980 als frisch gebackener Ord-
nungsamtsleiter i.d. Samtgemeinde Hanstedt
gleich in den ersten vierzehn Tagen meines Dienstes die Brutalitt des Polizei-
berufes kennen lernen mssen. In einer
Samtgemeindeangehrigen Gemeinde hat sich
ein Jger in seinem Schlafzimmer eine Doppelflinte in den Mund gesteckt und abge-drckt. Ehemalige Schulkollegen der Polizei-
station Salzhausen mussten diese "Tat" bear-
beiten. So etwas vergit man auch nach 33 Jahren nicht. Volker Hintz


(553)
Am 20.03.2013 um 23:05 Uhr schrieb Dirk Scheerle aus Garbsen (Phantombild-Scheerle@t-online.de):

Diese Geschichte ist von einer unbekannten Verfasserin den Frauen und Mnnern gewidmet, die diese Welt ein Stck sicherer machen. Sie meint: "Es ist meine Art, Danke zu sagen."

Und ich persnlich denke, dass wir dieser unbekannten Verfasserin ein paar Minuten widmen sollten, ihre Gedanken zu lesen...dafr danke ich Euch.

Die Schwierigkeiten Gottes, einen Polizisten zu erschaffen

Am sechsten Tag ohne Rast machte Gott sich daran, Polizisten zu kreieren. Ein Engel kam vorbei und sagte: ,,Du beschftigst dich aber ungewhnlich lange mit diesem Model. Und Gott fragte: ,,Hast du die Kriterien gesehen, die das Modell erfllen muss?" ,,Ein Polizist muss in der Lage sein, fnf Kilometer durch dunkle Gassen zu rennen, Mauern und Wnde heraufzuklettern, Huser zu betreten, die der Gesundheitsminister nicht mal ansehen wrde, und das alles mglichst ohne seine Uniform zu zerknittern oder zu verschmutzen.

Er muss den ganzen Tag in einem zivilen Auto vor dem Haus eines Verdchtigen ausharren, gleichzeitig die Nachbarschaft nach Zeugen auskundschaften, in derselben Nacht eine Verbrechensszene untersuchen und frh am nchsten Morgen vor Gericht erscheinen und seine Aussage machen. Er muss jederzeit in Top-Kondition sein, und das nur mit schwarzem Kaffee und halb gegessenen Mahlzeiten. Und er braucht sechs Paar Hnde."

Der Engel schttelte seinen Kopf und sagte: ,,Sechs Paar Hnde... - das geht nicht." ,,Es sind nicht die Hnde, die mir Probleme bereiten", sagte Gott, ,,es sind die drei Paar Augen, die ein Polizist haben muss." ,,An einem ganz normalen Polizisten? Warum denn das?" fragte der Engel. Gott erklrte. ,,Ein Augenpaar, das durch ausgebeulte Hosentaschen sehen kann, bevor er fragte, ob er sehen darf, was drin ist (obwohl er es lngst weis und wnscht, er htte einen anderen Job angenommen). Ein zweites Paar Augen an der Seite seines Kopfes, zur Sicherheit seines Partners. Und ein Paar hier vorne, das versichernd zum Verunglckten schauen kann und ihn sagen lsst: Alles wird wieder gut, obwohl er wei, dass es nicht so ist."

,,Gott", sagte der Engel und fasste ihn am rmel, ,,ruhe dich doch erst mal aus, du kannst dieses Modell doch spter fertig stellen." ,,Das kann ich nicht, ich habe schon ein ziemlich gutes Modell erschaffen, es kann einen 150 Kilo schweren Betrunkenen berreden, ins Polizeiauto zu steigen, ohne dass es zu Zwischenfllen kommt, und es kann eine fnfkpfige Familie mit migem Gehalt durchfttern; ich kann jetzt nicht aufgeben."

Der Engel umkreiste den Polizisten sehr langsam und sah ihn sich genau an, dann sagte er: ,,Kann dieses Modell auch denken?" ,,Aber natrlich", antwortete Gott, ,,es kann dir die Tatbestnde von tausend Verbrechen aufzhlen, Verwarnungen im Schlaf aufsagen, verhaften, untersuchen, auffinden und einen Gangster schneller von der Strae holen als die Richter diskutieren, ob es berechtigt war oder nicht, whrend der Polizist schon den nchsten verhaftet. Und whrend alledem behlt der Polizist noch seinen Sinn fr Humor.

Auerdem hat dieses Modell eine wahnsinnig gute Kontrolle ber sich selbst; es ist fhig, Verbrechensszenen zu untersuchen und abzusichern, die aussehen, als wren sie der Hlle entsprungen, ohne mit der Wimper zu zucken; es kann einem Kinderschnder ein Gestndnis entlocken und hat trotzdem seinen Hass unter Kontrolle, es kann die Familien von Opfern trsten und ihnen Mut zureden, obwohl die Zeitung wieder mal schreibt, Kriminelle wrden nicht gerecht behandelt."

Dann sah sich der Engel das Gesicht des Polizisten genauer an, er strich mit seinem Finger ber die Wangen des Modells und sagte: ,,Siehst du Gott, hier ist ein Leck. Ich sagte doch, dass du dir zu viel vorgenommen hast bei diesem Modell." - ,,Das ist kein Leck", entgegnete Gott, ,,es ist eine Trne." ,,Eine Trne? Wofr?", wollte der Engel wissen. ,,Nun ja, fr die aufgestauten Gefhle ... fr die verletzten Kameraden, fr die Beschimpfungen, die er hinnehmen muss, fr die Undankbarkeit und falschen Beschuldigungen, fr die Frustration und Wut, fr Einsamkeit, fr Schmerz und Ohnmacht, fr die schrecklichen Dinge, die er manchmal sieht. Fr die Albtrume und fr die Angst."



(552)
Am 18.02.2013 um 18:14 Uhr schrieb Angelika aus Bonn (nc-pohlan27@netcologne.de):

Nur ganz kurz:

Eine sehr schne Seite mit vielen Anregungen und Texten, die zum Nachdenken anregen.

Danke!



(551)
Am 07.02.2013 um 14:48 Uhr schrieb Jrgen Brand aus 50321Brhl (juergen.brand@netcologne.de):

Hallo zusammen,

ich heie Jrgen Brand, stamme aus Magdeburg und ich bin Stasi-Opfer.
Weil ich damals aus politischen Grnden 4 Jahre im Zuchthaus in der DDR sitzen musste, habe ich das zweiteilige Buch Hafterlebnisse eines DDR-Brgers
geschrieben. ber meine Erfahrungen mit den damaligen Behrden, dem Zuchthaus, den schlimmen Haftbedingungen,
das Hungern wegen Essensentzug , der fast 30 monatigen Arrest und Einzelhaft, Kontakt und Schreibverbot, sowie den Verhren der Stasi,
das erzhle ich in diesem Buch.
Durch das schreiben konnte ich die Vergangenheit besser verarbeiten und hoffentlich ein klein wenig die Leser vor den Sozialismus warnen!
Obwohl ich keine kriminelle Straftat begangen hatte, sondern nur ein klein wenig gegen das Unrechtssystem aufmuckte, deshalb musste
ich so lange unter den Folterknechten der DDR-Justiz Leiden. Mit Glck habe ich das Gefngnis berlebt. Aber bis heute sitzen noch viele
SED-Kader und Spitzel des DDR-Regimes in mtern und bei der Polizei in den neuen Bundeslnder.
Weil auch die anderen Tter nie bestraft wurden, knnen sie alle ihre unverdiente hohen Renten genieen. Aber viele Opfer der DDR,
kmpfen noch heute um eine gerechte Entschdigung.
Wie sie im Internet lesen knnen, interessierte sich mehrfach die Presse in NRW 2011 fr das Buch.
Beim epubli-Verlag oder bei der Buchhandlung 89,knnen sie den 1.Teil Hafterlebnisse eines DDR-Brgers und den 2.Teil fr 11,70 bestellen.
Als E-Book fr 3,84
Die Rechtsschreibfehler im Buch, die bei Amazon bemngelt wurden, sind inzwischen beseitigt!!

Im Gegensatz dazu, war meine Kindheit aber schn, zufrieden und interessant. Deshalb habe ich darber das Buch Meine Kindheit in der DDR
geschrieben. Die 3 Titel sind alle als E-Book bei Amazon oder beim epubli-Verlag zu bekommen.
Ab den 25.2.2013 erscheint das Buch Meine Jugend in der DDR beim epubli-Verlag.

Freundliche Gre
Jrgen Brand



(550)
Am 15.10.2012 um 10:47 Uhr schrieb birgit veit aus berlin (birgitknoch@alice.de):

Zum Text des Tages

Die Werte sind alle noch vorhanden, aber die Prioritten haben sich verschoben. Materielle Werte stehen wie ein goldener Kopf in der Mitte der Zeit! Hocherhobenen Hauptes leuchtet das Gold in die Gegenwart und erkennt den Boden unter den tnernen Fssen nicht mehr.
Ich wnsche allen Polizeipoeten weiterhin viel Freude beim Schreiben.




(549)
Am 01.10.2012 um 18:38 Uhr schrieb Wilkening, Gnter aus Minden/Westfalen (gueni1946@gmx.de):

Hallo,
Ich wnsche Ihnen und allen POLIZEI-POETEN stets Glck, Erfolg, Lebensfreude sowie mchte ich sehr gerne gratis viele noch mit einem Gedicht ber die wunderschne Zeit auf Erden erfreuen.:
Die Zeit
Die Zeit verrinnt zwischen den Hnden
denn, wenn wir sie nicht zu nutzen wissen,
Die Zeit fr den Menschen hat ein Anfang und ein Ende,
Die Zeit ist ein Geschenk des Himmels, nutze Sie und verliere sie nicht aus den Augen,
Die Zeit ist eine Reise zwischen dem Himmel und der Erde,
Die Zeit ist Geheimnisse zu lften und die Schnheit der Natur zu entdecken,
Die Zeit formt den Menschen, wenn er sich Ziele setzt, um Sie zu verwirklichen,
Die Zeit ist kosbarer als Diamanten und Edelsteine,
Die Zeit verwende sie mit Verstand und von Herzen,
Die Zeit, nimm Sie Dir, um Liebe und Geborgenheit zu schenken,
Die Zeit ist eine Herausforderung fr das Leben, darum vergeude sie nicht,
Die Zeit ist um Gefhle zu erwidern, die dir geschenkt werden,
Die Zeit ist eine Lebensquelle und sie hat die Macht, Trauer und Leid zu berwinden,
Die Zeit hat und kennt keine Grenzen.

Text: Gnter Wilkening (Urheber), Minden/Westfalen

Vielen herzlichen dank!


(548)
Am 10.09.2012 um 08:43 Uhr schrieb Mara aus Unterfranken (Mara_K@rocketmail.com):

Liebe Polizistinnen und Polizisten,

ich bin ber den Verein "Keine Gewalt gegen Polizisten" auf die Polizei Poeten gestossen. Und gerade eben habe ich mich wieder darber aufgeregt, dass man nun die Polizei fr die Ausschreitungen der Kurden in Mannheim verantwortlich macht. Die Beamten halten ihren Kopf hin, setzen ihr Leben aufs Spiel, tagtglich, immer wieder aufs Neue und werden zum Buhmann. Sie knnen tun was sie wollen, in den Medien werden negative Geschichten breitgetreten, aber die unglaublich vielen Situationen in denen Beamte geholfen haben, Leben retteten, fr Sicherheit sorgten, das wird unter "Das ist ihr Job" abgetan. So einfach ist das nicht, wie es sich manche/viele der Mitbrger selbst einreden. Ich bin entsetzt wenn ich lesen muss, was sich Beamte alles anhren mssen. Sie werden bespuckt, beschimpft, getreten, angegriffen. In ihrer Wrde und Menschlichkeit und oft auch am Krper und in der Seele verletzt.

Ich wurde mit Respekt vor Mensch und Natur erzogen und dafr bin ich dankbar. Ich habe auch meine Kinder so erzogen und ich lchelte, als meine fast 16-jhrige Tochter bei einem Spaziergang einem vorbeifahrenden Polizeiauto winkte und die Beamten ebenso lchelnd zurck winkten. Als ich Laura fragte, wieso sie das tut, meinte sie, dass sie das immer macht, weil sie denkt, dass sich die Polizisten sicher freuen, wenn man ihnen auch mal winkt, statt sie vielleicht zu ignorieren oder nur dann wahrzunehmen, wenn man sie braucht.

So sollte es sein. Wir sind alle Menschen mit Gefhlen und Bedrfnissen. Ob Bcker, Hausfrau, Manager oder Polizeibeamter. Ein freundliches Wort, eine nette Gesteauch und gerade fr die Menschen, die unseren Respekt verdienen, weil sie uns schtzen und fr Recht und Ordnung sorgen.

Liebe Polizeibeamte, es gibt auch viele Menschen, die Eure Arbeit zu wrdigen wissen und die euch wohl gesonnen und freundlich gesinnt sind. Denkt daran wenn euch vielleicht ein Teenager Girl frhlich zuwinkt.

Ich wnsche allen Polizeibeamten fr ihren Dienst viel Kraft, eine aufmerksame Engelschutztruppe und Gottes Segen!

Liebe Gre

Mara



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Henry Miller, aus einem Interview in den 60-iger Jahren
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