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Berthold Biss und die Totenkopfbande jagen einen Ganoven
Autor: Otmar W. Hansert
Eingestellt am: 15.01.2004
Berthold Biss, Chef der Totenkopfbande von Burgenheim, sitzt bei seinem Opa in der Küche. Er bekommt von ihm gerade die neuste Erfindung vorgeführt, es geht um einen unsichtbaren Spickzettel. Und gerade das ist Opas Problem, er findet ihn nicht mehr. Plötzlich läutet das Bandenchef-Handy.

„Ja, Biss, Berthold Biss, einstimmig gewählter Chef der Totenkopfbande.“
“Hallo Chef”, sagt eine aufgeregte Stimme, es ist Vergaser-Olli. „Hast du schon gehört was passiert ist?“
Ich überlege kurz und antworte: „Hat Bürgermeister Franz Karl-Karl Niegeheim eine Ilwedritsch gefangen?“
„Nein, in Burgenheim wurde mal wieder eingebrochen. Es ist bereits der 22. Einbruch, diesmal bei der steinreichen Herdfabrikantin Frau Tischlein. Die Ganoven haben alles mitgenommen was nicht niet- und nagelfest war, insbesondere Antiquitäten und sehr viel Geld. Auch der Tresor wurde geknackt.“
„Woher weißt du das alles?“, frage ich Vergaser-Olli.
„Ganz einfach, mein Onkel Charly ist bei Frau Tischlein Hausmeister und hat es mir soeben unter größter Verschwiegenheit ins Ohr geflüstert. Die alte Dame wird für das Wiederbeschaffen der Antiquitäten 1000 Euro Belohnung aussetzen. Das Geld könnten wir für die Bandenkasse gut gebrauchen.“
„Da hast du recht, wir sind absolut pleite. Wir treffen uns in 59 ½ Minuten am alten Stadtbrunnen. Verständige die andern Totenköpfler, das ist eindeutig ein Fall für uns.“
Auf die Minute pünktlich treffen die Totenköpfler ein. Wir ziehen uns hinter eine Hausecke zurück und stecken die Köpfe zusammen. Da ich mich bereits bei der Polizei, bei Herrn Polizeioberoberdirektor Ansgar Nix, über den aktuellen Stand der Ermittlungen erkundigt habe, kann ich meinen Jungs und unserem Bandenfräulein Zöpfchen schon eine Menge erzählen.
„Also, passt mal gut auf“, beginne ich meine Erklärungen, „der Polizeichef Ansgar Nix und sein Stellvertreter, Kommissar Rainer Zufall, haben mir über den Einbruch in die Villa Tischlein bereitwillig alles berichtet. Sie sind echt über jede Mithilfe froh, denn sie tappen derzeit nicht nur ratlos auf der Polizeiwache herum, sondern auch im Dunkeln. Sie sind sich aber sicher, dass die geklauten Sachen immer noch in Burgenheim sind.“
Radieschen unterbricht mich und fragt ungeduldig: „Echt toll, und wo soll das ganze Zeug gelagert sein?“
„Wenn das so einfach zu finden wäre, hätten Nix und Zufall, die bekanntermaßen nix dem Zufall überlassen, schon längst alles geholt“, belehre ich ihn, dann erkläre ich meinen Plan.


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