Kopf
Home
Idee & Ziel
Schreib einfach!
Die Texte
Die Autoren
Verein
Buchprojekte
Shop
Presse
Termine
News
Blog
Links
Gästebuch
häufige Fragen (FAQ)
Kontakt
Newsletter
Polizei-Poeten Logo
Polizei
Meine Zeitreise
Autor: Reinhold Mikuteit
Eingestellt am: 06.07.2003
Dieser Text im pdf-Format: Mikuteit-Biographie.pdf (611 kByte)
Seite 2 von 3

Man ist in der Gefahr, diese Zeit der Kindheit und auch Jugend verklärt zu sehen und zu beschreiben, dies um so mehr, als all` dies mit dem Jahr 1944 verloren- und unterging und damit das Geflecht von ursprünglichen Beziehungen zerstört wurden.
Die Erfahrung des Menschen lehrt, dass Dinge, die verloren gingen, sich lichter darstellen und auch gnädiger beurteilt werden. .
.
Ich beginne am 20. Juni 1998, meine Erinnerungen niederzuschreiben. Ich werde demnächst 78 Jahre alt.

Mein Geburtsort

Wer kennt schon Heydekrug? Eine beschauliche kleine Stadt, mehr noch ein langgestrecktes Straßendorf im "Memelland", heute Bestandteil des baltischen Staates Litauen, 40 km südlich von Memel (etwa auf dem Breitengrad mit Kopenhagen gelegen), mit damals ca. 5000 Einwohnern. .
Heydekrug setzt sich aus mehreren Ortsteilen zusammen. Unser Haus an der Tilsiter Straße lag in Schibben. Am 17.07.1920 erblickte ich dort das Licht der Welt...

Krieg und wunderbare Bewahrung
Der Krieg - Vater aller Dinge?

Der Krieg zerstört alle Pläne
Wer hätte von uns jungen Leuten 1939 ahnen können, was ein von Hitler in Gang gesetzter Krieg bedeutet? Wer hatte je erahnt, dass als Folge des totalen Krieges die totale Niederlage, der Verlust der Heimat, Flucht und Vertreibung aus dem eigenen Land unerbittliche Konsequenzen werden würden?
Doch im Glücksgefühl des 1939 bestandenen Abiturs wurde zunächst gefeiert und nochmals gefeiert, bis wir alle Einladungen der achtzehn Abiturienten hinter uns hatten. Man spürte wohl eine unbestimmte Angst im Nacken, ein ungutes Gefühl, es könnte etwas Bedrohliches geschehen. Am 1. September 1939 tönte es aus allen Radios. Der Krieg gegen Polen hatte begonnen.

Musterung und militärische Ausbildung.

Es war nun sicher, dass wir "Jungs" Soldat werden mussten. Und bald fand die Musterung statt, deren Ergebnis war, dass ich zur Infanterie, zu einer Nachrichteneinheit eingezogen werde. Die Frage nach der Offizierslaufbahn beantwortete ich immer mit dem Hinweis, dass ich sobald wie möglich studieren wolle. Wir rechneten mit einem Krieg von kurzer Dauer.


zurück   1  2  3   weiter
(5796)
Share in Facebook

* Aktuelles * (23.11.2017)
News:

Neue Texte:
Himmelfahrtskommando (T. Knackstedt)

Neue Autoren:

"Ich entschloß mich von dem Standpunkt meiner eigenen Erfahrungen zu schreiben, von dem was ich wusste und was ich fühlte. Und das war meine Rettung...

... Was ist Original? Alles was wir tun, alles was wir Denken existiert bereits und wir sind nur Vermittler. Das ist alles. Wir machen von dem Gebrauch was bereits in der Luft ist."
Henry Miller, aus einem Interview in den 60-iger Jahren
Newsletter
Zum Bestellen unseres Newsletters senden Sie bitte eine eMail an:
info@polizei-poeten.de

Home   Idee & Ziel   Schreib einfach!   Die Texte   Die Autoren   Verein   Buchprojekte   Shop   Presse   Termine   News   Blog   Links   Gästebuch   häufige Fragen (FAQ)   Kontakt   Newsletter   
Impressum & Datenschutz    eMail an uns

©2002..2017, POLIZEI-POETEN, Volker Uhl, Robinienweg 6, D-79189 Bad Krozingen
Besucher (seit 1.9.2002):
counter by web-conceptioncounter by web-conceptioncounter by web-conceptioncounter by web-conceptioncounter by web-conceptioncounter by web-conceptioncounter by web-conception


gestaltet von: Web-Conception Internet Service   www.web-conception.de