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Der "Hauptmann von Plau"
Autor: Ulrich Hinse
Eingestellt am: 22.07.2006
Im Februar 2001 meldete sich der Beamte vom Dienst aus der Polizeiinspektion der Kreisstadt Parchim in Mecklenburg-Vorpommern beim LKA.
„Hallo Kollegen, ist bei euch etwas bekannt von einer geheimen Nato-Tagung in Plau?“
„Hier bei uns im Lagezentrum nicht. Vielleicht beim Staatsschutz. Die Schlapphüte behalten doch fast alles für sich. Ich verbinde dich mal weiter.“
Der Beamte des Lagezentrums vermittelte den Ratsuchenden weiter zur Staatsschutzabteilung.
Nun haben es geheime Tagungen so an sich, dass niemand wissen soll, wann sie und wo sie stattfinden. Deshalb konnten ihm erst einmal nicht geholfen werden. Allerdings interessierte natürlich brennend, warum ausgerechnet die Polizeiinspektion Parchim sich nach einer derartigen Tagung erkundigte und so wurde eine merkwürdige Geschichte bekannt, die sich gerade aktuell in Plau am See, einem idyllischen Ferienort am westlichen Rand der Mecklenburger Seenplatte, ereignete.
Dort war in den Morgenstunden, kaum dass die Gemeindeveraltung geöffnet hatte, ein etwa 30jähriger sportlich aussehender Mann mit einem Cherokeejeep beim Bürgermeister vorgefahren und hatte sich mit leichtem englischem Akzent und unter Vorlage eines amerikanischen Dokuments als Angehöriger der amerikanischen Botschaft vorgestellt. Er sei amerikanischer Sicherheitsbeamter und bereite für die Nato eine geheime Tagung vor, die in Plau stattfinden soll, erzählte er dem Bürgermeister.
Die Sekretärin des Bürgermeisters servierte mit leuchtenden Augen Kaffee, sah der seltene Gast doch genauso aus, wie amerikanische Sicherheitsbeamte im Fernsehen und in TV-Serien auszusehen pflegen. Adrett gekleidet, sportliche, nicht ganz zum Anzug passende Schuhe, Tennissocken, Sonnenbrille und mit einem merkwürdigen Knopf im Ohr. Jetzt saß ein leibhaftiger Spezialagent vor ihr beim Bürgermeister. Das musste sie am Abend unbedingt ihren Freundinnen erzählen. Der Spezialagent hatte aber nur Augen für den Bürgermeister, einen recht stattlichen Mecklenburger.
Für diese Tagung, so erklärte der Spezialagent, sei natürlich im Vorfeld unbedingt absolutes Stillschweigen, als auch die uneingeschränkte Unterstützung des Bürgermeisters erforderlich. Erst wenn die Diplomaten zu der Tagung anreisten, und großräumig abgesperrt werden müsse, was der Bürgermeister zu veranlassen habe, könne die Aufmerksamkeit der Presse nicht mehr verhindert werden. Aber dann sei ja auch abgesperrt. Vorher sei aber noch zu klären, ob die Hotelkapazität des Ortes Plau überhaupt ausreiche. Außerdem würden für die Tagung neue Autos benötigt, Computertechnik und Büromöbel.

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