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Verzweifelte Suche
Autor: Bodo Doering
Eingestellt am: 01.08.2006
Der Kraftfahrer Paul Hofer wohnte schon seit mehr als einem Jahr in Mörfelden, bei seiner von ihrem Mann getrennt lebenden Freundin Lisa Kunze, obwohl auch er eigentlich anderswo verheiratet war. Seine Freundin hatte eine kleine Wohnung in einem ziemlich baufälligen Fachwerkhaus am Stadtrand.
Hofer konnte sich immer noch nicht entscheiden. Er teilte deswegen kurzerhand seine Freizeit zwischen Ehefrau und Freundin auf, so wie es ihm gerade passte. Zeitweilig nahm er seinen fast einjährigen Sohn Helmut mit zu seiner Freundin Lisa, blieb mit ihm einige Tage dort, und brachte ihn dann anschließend wieder zu seiner Ehefrau nach Frankfurt. Und das klappte auch eine Zeit lang ganz gut.
Doch eines Tages dauerte Frau Hofer die Zeit bis zur Rückkehr ihres Söhnchens zu lang. Sie versuchte, Kontakt zu ihrem Mann aufzunehmen, zunächst erfolglos. Frau Hofer wurde unruhig und fuhr kurzentschlossen nach Mörfelden.
„Helmutchen ist nicht da! Den hat das Jugendamt aus Frankfurt abgeholt, ein Mann und eine Frau,“ verkündete Lisa Kunze.
„Ja, um Himmels willen, warum denn das?“
„Die haben ein Schreiben vom Landgericht Frankfurt dabeigehabt und vorgezeigt. Sie müssten das Kind abholen. Ich denke, du weißt da Bescheid?“
„Das kann doch gar nicht sein. Ich weiß nicht Bescheid, und es gibt doch auch keinen Grund, weshalb das Jugendamt mein Kind in Obhut nehmen sollte,“ ereiferte sich Frau Hofer.
Sie blieb und wartete das Eintreffen ihres Ehemanns ab. Als dieser schließlich eintraf, erfuhr sie lediglich, dass auch er von diesem Vorgang überrascht war und sich die Gründe für die Abholung des Kindes nicht vorstellen konnte. Er meinte jedoch, das Jugendamt müsse ja einen Anlass gehabt haben, das Kind abzuholen, da müsse man schnellstens nachfragen.
Am darauffolgenden Tag rannte Frau Hofer verzweifelt im Frankfurter Jugendamt von Büro zu Büro und versuchte, den Grund der Abholung und den Verbleib des Kindes herauszufinden. Doch niemand wusste Bescheid. Frau Hofer geriet immer mehr in Panik.
„Los, Ulf, komm, wir müssen nach Mörfelden fahren, da ist ein Kind verschwunden.“ Obermeister Laubach war gerade vom Chef gekommen und hatte einen neuen Auftrag erhalten. Ich war vor kurzem zur Kripo gewechselt und befand mich im Probejahr und bei Laubach in Ausbildung.

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Henry Miller, aus einem Interview in den 60-iger Jahren
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