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Polizei
Verpaßt
Autor: Helmut Wetzel
Eingestellt am: 02.03.2005
Seite 3 von 7

eine Hotelangestellte. Sie führte mich durch einen Vorraum in ein geräumiges Zimmer, in welchem durch die geschlossenen Gardinen gedämpftes Licht fiel. Noch bevor ich mich an das Halbdunkel gewöhnt hatte, erkannte ich in einem großen Sessel vor dem Fenster die Silhouette einer Frau. Sie saß sehr aufrecht und deutete auf einen Sessel ihr gegenüber.
Die mir schon vom Telefon bekannte Stimme dankte für mein Kommen und bat mich, Platz zu nehmen. Ich setzt mich in einen Sessel ihr gegenüber. Langsam gewöhnten sich meine Augen an das Halbdunkel und ich betrachtete die Frau, die mir gegenübersaß.
Ich bin nicht besonders gut, wenn es darum geht, das Alter einer Frau zu schätzen. Bei meiner Gesprächspartnerin war es unmöglich. Sie wirkte ausgesprochen gepflegt, war elegant gekleidet und frisiert. Dezentes Make up und schöner, schlichter Schmuck unterstrich ihre Erscheinung. Keine Frage, eine attraktive Frau.
Mit der Bemerkung, als Polizist wolle ich bestimmt wissen, mit wem ich es zu tun habe, reichte sie mir ihren Pass. Frau Maria Muller war eine französische Staatsbürgerin aus dem Elsass – und sie war 84 Jahre alt.
Die noch ziemlich junge Hotelangestellte saß schräg hinter mir und hatte offensichtlich nicht die Absicht, das Zimmer zu verlassen. Frau Muller sagte auf meine Frage hin, dass es ihr nichts ausmache, wenn die junge Frau im Zimmer bleibe. Sie hätte sich bis jetzt sehr nett gekümmert und könne ruhig mit anhören, was sie zu sagen habe.
Frau Muller war nicht mit Dr. Lohner verwandt und wie es zu der Verabredung in Kassel kam, ließ sich nicht in wenigen

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