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Polizei
Verpaßt
Autor: Helmut Wetzel
Eingestellt am: 02.03.2005
Seite 4 von 7

Sätzen erzählen. Ich hörte in diesem Hotelzimmer die Lebensgeschichte einer Frau und gleichzeitig die Geschichte einer Beziehung, wie sie in unserer schnelllebigen Zeit nicht mehr so oft vorkommen dürfte. Ich kann die Schilderungen der Frau Muller hier nur unvollständig wiedergeben und bin mir bewusst, dass ich nicht ansatzweise die Stimmung beschreiben kann, die an diesem Sommernachmittag in dem Hotelzimmer aufkam.
Frau Muller erzählte, dass sie als einzige Tochter einer wohlhabenden Familie im Elsass aufgewachsen sei. Ihr Vater war ein Geschäftsmann, dem unter anderem ein Weingut gehörte, welchem die Familie ihren Wohlstand verdankte.
Sie genoss eine unbeschwerte Kindheit und Jugend sowie eine ausgezeichnete Ausbildung.
Vor dem Krieg lernte sie einen jungen Mann kennen, der davon träumte, Frauenarzt zu werden – Franz Lohner. Er war für die junge Frau der Mann ihrer Träume. Sie hatte nie wieder in ihrem Leben einen Mann wie ihn kennen gelernt – liebenswürdig und freundlich, humorvoll und intelligent. Die beiden wurden ein Paar und träumten von einem gemeinsamen Leben.
Dann kam der Krieg und Franz Lohner wurde eingezogen. Die beiden wollten heiraten, aber Frau Mullers Eltern waren dagegen. Sie hatten nichts gegen den jungen Mann, gaben aber zu bedenken, dass niemand absehen könne, ob und wie er aus dem Krieg zurückkommen würde. Sie befürchteten, ihre Tochter könne nach dem Krieg Witwe oder die Frau eines Kriegsinvaliden sein. Zu frisch waren die Erinnerungen

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