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Verpaßt
Autor: Helmut Wetzel
Eingestellt am: 02.03.2005
Seite 5 von 7

an den letzten großen Krieg. Das junge Paar verschob alle gemeinsamen Pläne auf die Zeit nach dem Krieg.
Franz Lohner schaffte es mit der ihm eigenen Beharrlichkeit, in den Vor- Kriegs- und Nachkriegswirren Arzt zu werden. Nach Ende des Krieges kam er zurück und die beiden schmiedeten wieder Zukunftspläne. Es war für den jungen Arzt aber nicht leicht, eine Stelle zu finden.
Frau Muller war inzwischen in die Geschäfte ihres Vaters eingestiegen und hatte sich dort schnell unentbehrlich gemacht. Sie verfügte über hervorragende Kontakte sowohl in Frankreich wie auch in Deutschland. Sie protegierte Herrn Lohner und verschaffte ihm eine Stelle in Hamburg, die ihm die Aussicht bot, seinen Facharzt zu machen.
Die Beziehung litt unter der räumlichen Trennung. Dr. Lohner bat die junge Frau immer wieder, ihm nach Hamburg zu folgen. Sie aber konnte aufgrund der vielen Verpflichtungen, die sie gegenüber ihrem Vater und dem Geschäft eingegangen war, nicht so einfach weg. Ohne Verbitterung erzählte Frau Muller, dass der erfolgreiche junge Arzt in Hamburg eine andere Frau kennen lernte. Er heiratete sie, wobei Frau Muller immer der Meinung war, dass diese Frau nicht den Mann, sondern den Arzt wollte.
Frau Muller heiratete einen Korsen und ging später mit diesem in seine Heimat, wo sie ihr Vermögen in ein Hotel investierten. Die Ehe war alles andere als glücklich und auch das Hotelprojekt scheiterte. Die Ehe wurde geschieden und Frau Muller kehrte in ihre Heimat zurück.
Der Kontakt zu Franz Lohner war nie ganz abgerissen. Er beschränkte sich aber auf einen regen Briefwechsel, der es beiden ermöglichte, am Leben des anderen teilzuhaben.

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