Kopf
Home
Idee & Ziel
Schreib einfach!
Die Texte
Die Autoren
Verein
Buchprojekte
Shop
Presse
Termine
News
Blog
Links
Gästebuch
häufige Fragen (FAQ)
Kontakt
Newsletter
Polizei-Poeten Logo
Polizei
Verpaßt
Autor: Helmut Wetzel
Eingestellt am: 02.03.2005
Seite 6 von 7

Herr Lohner drängte oft auf ein Treffen, Frau Muller lehnte dies aber stets ab mit dem Hinweis, dass er der Mann einer anderen Frau war. Sie sah ihn nach seiner Heirat nur noch einmal. Es war in den sechziger Jahren in Frankfurt, wo er, mittlerweile ein erfolgreicher und angesehener Frauenarzt, an einem Ärztekongress teilnahm. Sie verbrachten wunderschöne Tage, die ihr endgültig bewusst machten, dass er noch immer der Mann ihres Lebens war. Weitere Treffen lehnte sie ab.
Dr. Lohner setzte sich in Westfalen zur Ruhe. Seine schwerkranke Frau wurde zum Pflegefall und er zog in ein Altenheim. Frau Muller lebte allein in ihrer Heimatstadt im Elsass.
Frau Muller war schon seit längerer Zeit krank, als sich ihr Zustand im Jahr 1999 rapide verschlechterte. Die Ärzte äußerten die Besorgnis, sie könne binnen kürzester Zeit ihre Selbstständigkeit verlieren. Die Alternative war eine Operation, welche allerdings ein hohes Risiko darstellte: es bestand die Gefahr, dass sie diese Operation nicht überleben würde. Frau Muller entschied sich für die Operation.
Nachdem sie diese Entscheidung getroffen hatte wurde ihr klar, dass sie Franz Lohner vor dem Eingriff noch einmal sehen wollte. Sie rief ihn an und er war begeistert.
Herr Dr. Lohner übernahm die Vorbereitungen für das Treffen. Er hatte vor Jahren an einer Tagung in Kassel teilgenommen. Die Stadt hatte ihm gefallen, lag außerdem verkehrsgünstig. Er buchte Hotelzimmer und übernahm die Organisation der Anreise. Die beiden verabredeten sich für diesen Sommertag um 13.30 Uhr am Bahnhof in Kassel-Wilhelmshöhe.


zurück   1  2  3  4  5  6  7   weiter
(6328)
Share in Facebook

* Aktuelles * (18.11.2017)
News:

Neue Texte:
Himmelfahrtskommando (T. Knackstedt)

Neue Autoren:

"Ich entschloß mich von dem Standpunkt meiner eigenen Erfahrungen zu schreiben, von dem was ich wusste und was ich fühlte. Und das war meine Rettung...

... Was ist Original? Alles was wir tun, alles was wir Denken existiert bereits und wir sind nur Vermittler. Das ist alles. Wir machen von dem Gebrauch was bereits in der Luft ist."
Henry Miller, aus einem Interview in den 60-iger Jahren
Newsletter
Zum Bestellen unseres Newsletters senden Sie bitte eine eMail an:
info@polizei-poeten.de

Home   Idee & Ziel   Schreib einfach!   Die Texte   Die Autoren   Verein   Buchprojekte   Shop   Presse   Termine   News   Blog   Links   Gästebuch   häufige Fragen (FAQ)   Kontakt   Newsletter   
Impressum & Datenschutz    eMail an uns

©2002..2017, POLIZEI-POETEN, Volker Uhl, Robinienweg 6, D-79189 Bad Krozingen
Besucher (seit 1.9.2002):
counter by web-conceptioncounter by web-conceptioncounter by web-conceptioncounter by web-conceptioncounter by web-conceptioncounter by web-conceptioncounter by web-conception


gestaltet von: Web-Conception Internet Service   www.web-conception.de