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Großwildjagd in der City
Autor: Roger Leufgen
Eingestellt am: 24.10.2004
Tierische Einsätze, im wahrsten Sinne des Wortes, habe ich schon einige erlebt. Nicht unerwähnt bleiben soll daher auch das eher in Wüstenregionen beheimatete Kamel, das den Zirkusalltag offensichtlich satt hatte und einen Ausflug durch unsere Polizeiinpektion unternahm. Das Tier hatte wohl nicht damit gerechnet, dass es damit größte polizeiliche Aufmerksamkeit auf sich ziehen und einige Kollegen zu Kameltreibern degradieren würde.
Wie bereits angedeutet. Das ausgewachsene Kamel, hörte normalerweise auf den Namen "Pascha" oder besser gesagt, sollte hören. Es gehörte einem jener Kleinzirkusse, die sich finanziell gesehen kaum über Wasser halten können und in verschiedenen Städten leider nur mäßig besuchte Vorstellungen geben.

Großwildjagd in der City

Der Direktor war froh, dass die Stadtverwaltung ihm einen Platz zugewiesen hatte, auf dem eine wilde Wiese spross, so dass wenigstens einige seiner Pflanzenfresser kostenlos versorgt werden konnten. So auch Pascha, der mit einem zehn Meter langen Seil auf der Wiese angepflockt wurde. Hier genoß Pascha, faul in der Sonne liegend, seine auftrittsfreie Zeit.
Leider sollte es mit der Ruhe nicht lange dauern. Einige Bälger hatten nichts Besseres zu tun, als Pascha zu necken. Es konnte ja nicht viel passieren so lange man entsprechend der Seillänge einen sicheren Abstand hielt. Um Pascha zum Aufstehen zu bewegen, zogen sie an dem Seil, was Pascha zunächst mit dem für Kamele typischen unwilligen Röhren quittierte.

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