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Die Samaritermaske -Leseprobe-
Autor: Toni Feller
Eingestellt am: 13.10.2004
Bickel sah die Frau von weitem kommen. Ihn interessierte nicht, wie sie aussah und wie alt sie war. Es war eine Frau, ein weibliches Wesen. Und nur das war wichtig. Auch eine viel Ältere hätte Bickel in dieser Nacht überfallen. Er ging der Frau entgegen. Als er fast auf gleicher Höhe mit ihr war, stellte er sich ihr plötzlich in den Weg. Sie musste abrupt innehalten, sonst wäre sie mit ihm zusammengestoßen. Mit der rechten Hand hielt er ihr das lange, rasierklingenscharfe Messer direkt vor den Bauch. Als Iris Habich in das verzerrte Gesicht des Verbrechers sah, erschauderte sie, noch bevor sie begriff, dass sie mit einem Messer bedroht wurde und noch bevor Bickel etwas gesagt hatte.
„Wenn du einen Mucks machst, steche ich dich ab, hier und sofort.“ Diese Worte stieß er mit einem drohenden Unterton aus, so dass Iris Habich zu keiner Reaktion mehr fähig war. Stark verängstigt ergab sie sich ihrem Schicksal. Sie war zunächst nicht fähig, auch nur einen Ton herauszubringen. Erst als Bickel sie dann harsch aufforderte, mit ihm zu kommen, wurde ihr langsam klar, was Sache war. Sie ahnte, dass der Mann sie an einen anderen Ort verbringen wollte, um sich an ihr zu vergreifen, um sie vielleicht sogar umzubringen. Nur wenn sie hier auf der gut beleuchteten Straße blieb, hatte sie vielleicht eine Chance. Doch sie war kaum imstande, einen klaren Gedanken zu fassen. Deshalb stammelte sie nur ängstlich: „Ich ... ich gehe nicht mit, ich gehe nicht mit.“ Doch Bickel war zu allem entschlossen. Mit der freien Hand fasste er der Frau an den Hals und krallte sich mit aller Kraft daran fest. Er würgte sein Opfer, bis es das Bewusstsein verlor. Danach trug er die Bewusstlose zu seiner nahegelegen Wohnung. Er hatte Glück, dass ihn dabei niemand beobachtete. Obwohl er eher schmächtig wirkte, gelang es Armin Bickel die Frau die steile Treppe zu seiner Wohnung im Obergeschoss hoch zutragen. Er legte sie auf die breite Bettcouch in seinem Wohnzimmer. Iris Habich kam langsam wieder zu sich. Noch halb benommen, merkte sie, dass sie von ihrem Peiniger entkleidet wurde. Auch er zog sich hastig aus. Auf dem Wohnzimmertisch, in Griffnähe des Mannes, sah sie das Messer liegen. Erst jetzt wurde ihr bewusst, wie lang die Klinge war. Damit bringt er mich um, dachte sie. Ein einziger Stich in den Bauch hätte genügt, um mehrere lebenswichtige Organe zu verletzen. Sie begann zu reden, weil sie darin ihre noch einzige, wenn auch sehr kleine Chance sah. Für Bickel hörte sich die Stimme der Frau trotz ihrer Angst irgendwie angenehm an. Er ließ sich deshalb auf ein Gespräch mit ihr ein. Iris Habich merkte sofort, dass sie dem Mann verbal überlegen war. Sie redete um ihr Leben. Doch irgendwann brach bei Bickel sein unbändiger Sexualtrieb durch. Er wollte nicht mehr nur zuhören, sondern mit der Frau den Geschlechtsverkehr vollziehen. Iris Habich brachte es jedoch fertig, dass Bickel sich damit zufrieden gab, nur mit den Fingern an ihrem Geschlechtsteil und ihren Brüsten zu manipulieren.

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