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Polizei
Der Rettungsflug
Autor: Jürgen Menzel
Eingestellt am: 22.03.2004
Seite 2 von 3

Und so schnurrt der kleine Hubie mit der Dicken im Gepäck
hurtig Richtung Unfallklinik und nun folgt der nächste Schreck.
Dieser Flug ist etwas holprig, weil der Luftdruck schlechte Quoten,
in der Folge spritzt der Notarzt aus Versehen den Piloten. Was der Dicken helfen sollte, macht die Glieder plötzlich locker
und nun rutscht der Rotorflieger langsam vom Pilotenhocker!

Ja, jetzt schlägt doch glatt die Stunde, für den Rettungsassistent,
der schon immer fliegen wollte, nur der Chef war so verklemmt!
Eilig greift er zu dem Stöckchen, das er immer angeschielt
aber leider viel zu selten mal in seinen Händen hielt.
Er begann mit schlechtem Kunstflug, ja- dem Looping fehlte Schliff,
doch nach einer Viertelstunde hatte er das Ding im Griff.

Schön ist auch ein Rückenflug; was einst unten, ist jetzt oben,
und aus dem „Gepäckabteil“ hört man die Insassen toben.
Schnell ist die Pilotenkanzel angefüllt mit allem Kram,
der vermutlich aus dem Stauraum der Behandlungsbuchte kam.
In der Folge unser Flieger auf den Deckenschaltern liegt,
wovon so ein kleiner spitzer, ihn mit Kraft ans Auge piekt.

So, nun ist er wieder munter, greift beherzt zum Steuerstab,
den der Rettungsaushilfsflieger gar nicht gerne übergab.
„War doch schön, mal selbst zu fliegen. Komm ich geb noch einen drauf,
dafür räume ich die Kiste nach der Landung wieder auf!“
„Eh ich hier noch was vergeige, sieh mal auf die Tankanzeige!“
Und nun war er völlig munter, denn der Hubie musste runter.
Zum Piloten ist zu sagen, dass er vor Millionen Tagen
seinen ersten Drachen lenkte und das Herz der Luftfahrt schenkte.
Und als Kesselwärter Schmitt flog er vor dem ersten Weltkrieg
schon im Dampfhubschrauber mit.
Später war`s der Doppeldecker, Güllebomber und auch MIG. Doch er kam dann endlich wieder in den Heliflug zurück.



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... Was ist Original? Alles was wir tun, alles was wir Denken existiert bereits und wir sind nur Vermittler. Das ist alles. Wir machen von dem Gebrauch was bereits in der Luft ist."
Henry Miller, aus einem Interview in den 60-iger Jahren
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