Kopf
Home
Idee & Ziel
Schreib einfach!
Die Texte
Die Autoren
Verein
Buchprojekte
Shop
Presse
Termine
News
Blog
Links
Gästebuch
häufige Fragen (FAQ)
Kontakt
Newsletter
Polizei-Poeten Logo
Polizei
Unser Gästebuch

Neuen Eintrag ins Gästebuch schreiben


(257)
Am 07.12.2006 um 13:09 Uhr schrieb Anja Bauer aus Grettstadt (manne.anja@gmx.de):

Nun habe ich das neue Buch fast durchgelesen und kann manche schrecklichen Geschichten gar nicht fassen.
Doch am meisten haben mir zwei davon zugesetzt.
-- Ist doch nur ein Hund vion Elmar Heer: ich fand die Geschichte sehr traurig, denn auch ein Hund ist ein Lebewesen, mit dem man alle Lebensbereiche empfinden tut und Elmar braucht nicht sich schuldig fhlen, weil er um seinen Gundo getrauert hat. Ich selber habe viele Tiere und jedes Tierchen tut mir gut.
Die zweite Geschichte ist "Machtlos". Ich glaub dazu braucht man nicht viel sagen - mir tun nur die Leute leid, die versuchen, solchen Kindern zu helfen und an Behrdenwillkr scheitern, da ja solche Eltern doch die Kinder wieder bekommen

Ansonsten fhle ich mit allen Polizistinnen und Polizisten mit und sehe den Beruf nun von einer ganz anderen Seite. Ich freue mich schon auf das nchte Buch.



(256)
Am 05.12.2006 um 13:37 Uhr schrieb Ingo RIEGER aus Duisburg (rieger-ingo@t-online.de):

Moin moin,
diese HP ist ein richtiger Genuss,
durchgehend vom Anfang bis an den Schlu!
Sie hat auch einen sehr persnlichen "Ton",
das liegt sicherlich aus an der Person!
Ich habe den Inhalt und auch Gestaltung sehr genossen
und damit auch weitere Besuche beschlossen.

Weiter so und "frohes Schaffen" bzw. "gute Verrichtung"
wnscht ein "Altgedienter"
aus Duisburg.

P.S.
Vielleicht finden meine "Anekdtchen" unter der HP
www.rieger-ingo.de
bei ihnen "Gehr"?




(255)
Am 04.12.2006 um 11:06 Uhr schrieb Gnter Aulenbach aus 53913 Swisttal-Miel (gb.aulenbach@t-online.de):

Liebe Kollegen,
vor ein paar Wochen hat unser Superstar Michael Schumacher seine akktive Laufbahn beendet und in der Presse war zu lesen; er sei ein Held! Es gibt aber noch ganz andere Helden, Helden des Alltags. Wir Polizisten kennen solche Menschen; wir begegnen ihnen bei dieser oder jener Gelegenheit, vielleicht bei einem Unfall, einem Brand oder aber einem Verbrechen.Es sind jene Menschen, die mutig und selbstlos ihre helfenden Hnde reichen. Die Liebe in ihren Herzen gibt ihnen hierzu die Kraft. Wir Polizisten sind in der Regel die Ersten die ihnen begegnen und wir mssen ber sie berichten, dass sind wir ihnen schuldig. Ich habe eine kleine Geschichte ber einen solchen Alltagshelden zu erzhlen. Wie es sich fr die Jahreszeit gehrt habe ich die Erzhlung mit Weihnachten und meinem Lieblingsthema "Liebe, Glaube,Hoffnung" eng verknft und verbunden. Erwhnen mchte ich noch, dass meine Weihnachtsgeschichten (davon gibt es einige) natrlich wahre Geschichten sind, Geschichten, die sich so oder so jeden Tag auf dieser Welt ereignen.
Eine friedvolle, harmonische Adventszeit wnscht Euch Euer Kollege Gnter Aulenbach vom PP Bonn (seit 5 Jahren im Ruhestand)
Gibt es Engel?


Die Geschichte, die ich erzhlen will, ist eine von jenen Geschichten, die sich so oder so jeden Tag irgendwo auf der Welt ereignen. Ich erfuhr sie aus der Zeitung, damals, als ich die Weihnachtsferien bei meinen Groeltern verbrachte.

Ein junger Mann wurde gesucht. Er hatte ein kleines Mdchen vor dem Ertrinken gerettet; und nun wollte man ihn ehren, ihm danksagen, ihn vielleicht als einen Helden feiern.

Von Helden liest und hrt man hufig, in den Medien, der Presse, in Rundfunk und Fernsehen. Es wird von Menschen berichtet, die bermenschliches geleistet bzw. vollbracht haben; im Bereich des Sports, der Politik, der Wissenschaft oder Forschung. Personen werden vorgestellt, die die tollsten Dinge vollbracht haben. Vielleicht haben sie einen Krieg gewonnen, der Menschheit ein Mittel gegen eine sonst unheilbare Krankheit geschenkt, einen kleinen Ball przise ber ein Netz gespielt oder aber einen hohen Berg bestiegen. Unzhlig sind die Mglichkeiten ein Held zu werden. Zum Heldentum gehrt aber auch die ffentlichkeit, denn der Held braucht sein Publikum, bentigt die Medien, um schlielich und letztlich bewundert zu werden.

Genau aus diesem Grunde hat mich diese Geschichte nicht in Ruhe gelassen. Vieles habe ich damals mit meinen 13 Jahren noch nicht verstanden und deshalb wohl auch ein wenig mehr nachgedacht als andere Zeitungsleser. Aber was hatte sich ereignet an jenem denkwrdigen Vorweihnachtstag? einem Tag, der sich durch nichts, aber auch gar nichts, von anderen Tagen unterschieden hatte; bis auf einen Unfall, bei dem ein kleines Mdchen in einen Mhlenbach gefallen war.

Vom Strom abgezweigt fliet dieses Gewsser auf einer Breite von ca. 10 Metern, eingeengt durch steile Betonwnde, mitten durch die Stadt. Mit hoher Geschwindigkeit strmen die Wassermassen auf das Mhlenhaus zu, wo sie dann gurgelnd und schumend in der Dunkelheit des Mhlradschachtes verschwinden.

Ungeachtet von den vielen Menschen, die hektisch versuchten ihre letzten Weihnachtseinkufe zu erledigen, spielten an diesem Mhlengraben mehrere Kinder, unterhalb einer Brcke, die in einem hohen Bogen ber das Gewsser fhrt.
Kalt war es an diesem Vormittag und auch an den Vortagen waren die Temperaturen nachts weit und die 0-Gradgrenze gerutscht.


Whrend ihres Spiels hatten die Kinder offensichtlich die Gefhrlichkeit des gefrorenen Grases vergessen. Ein kleines Mdchen rutschte aus und fiel mit einem lauten Aufschrei in den Mhlengraben. Sofort wurde es von der starken Strmung erfasst und fort getragen. Es trieb auf die Brcke zu, auf der sich in diesem Augenblick viele Menschen befanden, die fast alle auf die Hilferufe aufmerksam geworden waren. Sie standen auf der Brcke und sahen teilnahmslos zu, wie das Kind mit dem Tode rang, verzweifelt, aber ohne jede Chance.

Ein junger Mann hatte die Hilferufe gehrt und sah das Kind auf die Brcke und das dahinter liegende Mhlengebude zutreiben. Sptestens dort war eine Rettung nicht mehr mglich. Er hatte augenblicklich seine Jacke ausgezogen und war auf die andere Straenseite gelaufen, um hier die wenigen Sekunden abzuwarten bis das Kind seine Hhe fast erreicht hatte. Dann kam der Sprung, der Sprung hinab in die Tiefe, in das eiskalte Wasser, dessen reiende Flut auch einen gebten Schwimmer unwiderstehlich in die Tiefe zog. Das Wasser spritzte hoch auf und es hatte so ausgesehen, als ob die Flut jenen jungen Mann verschlingen wollte, als er fr einen Augenblick vllig verschwunden war. Aber nur wenigen Sekunden spter war er wieder aufgetaucht. Mit krftigen Schwimmzgen hatte er das Wasser so beiseite geschoben, als ob ihm der Sog nie etwas anhaben knnte. Dann hatte er die Ertrinkende erreicht. Sein starker Arm hielt sie fest und gab sie nicht mehr dem Wasser preis. Es folgten ein paar Armzge und das rettende Ufer war erreicht. Dann hatte er das kleine Mdchen auf die Betonmauer gehoben, ihr einen Kuss auf das triefend nasse Gesicht gegeben und war gegangen einfach gegangen whrend die zuerst gaffende und schweigende Menschenmenge auf das Kind zugelaufen kam. Auf der Brcke hatte man ihn zuletzt gesehen, als er seine Jacke anzog. Danach war er verschwunden, einfach verschwunden, hatte sich aufgelst in Luft in Nichts. Nun wurde er gesucht Er sollte geehrt werden und vielleicht wrde spter in der Zeitung stehen er sei ein Held.

Als ich die Geschichte las, dachte ich an den Sommer, dachte daran, wie oft ich vom Dreimetersprungbrett zurckgetreten war, wie es mich erschauert hatte, als ich in die Tiefe sah. Wre nicht " Muss " zur Erreichung des Fahrtenschwimmerzeugnisses gewesen, ich wre sicherlich nie gesprungen. Aber in diesem Fall? Die Brcke war sicherlich um einiges hher, das Wasser eiskalt, die Strmung reiend und die Kleider, die man trug, mussten einen erbarmungslos in die Tiefe ziehen.

Wie eine Gnsehaut lief es ber meinen Krper, als ich daran dachte, dass hier jemand von der Brcke gesprungen war, um einem kleinen Mdchen das Leben zu retten; einem Menschen, den der Retter nicht kannte, dem er in keiner Weise nahe stand, ja sicherlich im Leben noch nie begegnet war. -
War das nun ein Held? Ich habe darber nachgedacht. Die Bilder unserer Helden sehen wir in der Zeitung, wir kennen sie aus den Illustrierten oder dem Fernsehen. Wir wissen wie sie heien, welche Hobbys sie haben und welche Meinung sie vertreten..
Aber diesen Helden kannte niemand, niemand wusste wer er war. Und dann war es fr mich ganz klar, klar, dass ihn niemand kennen konnte, denn Gott hatte eigens einen seiner Engel auf diese Welt geschickt, um dieses kleine Mdchen vor dem Ertrinken zu bewahren. Es sollte sich an Gottes schner Schpfung erfreuen und erfahren was es bedeutet geliebt zu werden - es sollte Weihnachten erleben!




Gnter Aulenbach.



(254)
Am 03.12.2006 um 05:28 Uhr schrieb niko aus berlin (t-tos@gmx.net):

gute gedanken... vielen dank


(253)
Am 02.12.2006 um 18:42 Uhr schrieb Julia + Martin aus Schlangenbad (martin.keller@todesermittlungen.de):

Wir knnen uns den Vorrednern nur anschlieen: Der Blick den man bei den Berichten von "auen" auf die Probleme, Belastungen und Schwierigkeiten des Polizeiberufs bekommt, ist ergreifend, tiefgreifend und erschtternd. Hier wird klar beschrieben, welchen Eindrcken der Polizeibeamte jeden Tag ausgesetzt ist und welche er nachhaltig und dauerhaft mit sich herumtrgt. Dass man diese Eindrcke nicht ohne Weiteres beiseite schieben kann, erkennt man hier. Gerade in diesem Beruf ist deshalb ein stabiles familires Umfeld sehr wichtig, um die vielen Belastungen mit zu tragen und in Gesprchen einen Teil davon aufzufangen.
Bitte macht weiter so!!! Viele Gre Julia Hy und Martin Keller


(252)
Am 01.12.2006 um 18:13 Uhr schrieb Konrad Rotzinger aus Freiburg im Breisgau (konrad.rotzinger@akadpol.bwl.de):

Liebe Kollegen,

ich bin seit dreiig Jahren bei der Polizei: Polizeiposten-Streifendienst-Kriminaldauerdienst-Dezernat fr Todesermittlungen-Dozent an der Akademie der Polizei Baden-Wrttemberg: Ein normaler Weg, auf dem man vieles erlebt und in manche Aufgabe hineingewachsen ist. Als ich Euer Buch "Die erste Leiche vergisst man nicht" gelesen habe ist es mir zum ersten Mal gelungen, einen Blick "von auen" auf unseren Beruf zu werfen. Das hat mich sehr bewegt. Vielen Dank dafr. Bitte macht weiter so!
Viele Gre
KoRo


(251)
Am 30.11.2006 um 22:37 Uhr schrieb Robin (robinix@gmx.de):

Hallo,

ich finde es klasse, dass es diese Seite gibt, auf der sich Polizisten auch mal die Emotionen von der Seele schreiben knnen, die sie im Dienst ja dauernd unter Kontrolle halten mssen.

Ich wnsche Ihnen, dass Ihnen das helfen kann, eine so stabile und ausgeglichene Persnlichkeit zu werden/sein/bleiben, wie Ihr schwerer Job es erfordert.

Danke, dass Sie diese heikle, aber wichtige Aufgabe in unserer Gesellschaft bernehmen!

Robin




(250)
Am 30.11.2006 um 22:33 Uhr schrieb schneider aus 95236 stammbach (schneider1902@online.de):

war bis 1976 bei der bereitschaft in nrnberg,habe manches nicht verkraftet und den job geschmissen.wie mag es in der heutigen zeit erst in einer grostadt zugehen?hut ab vor allen die durchhalten.m.f.g.


* Aktuelles * (22.11.2019)
News:

Neue Texte:
Geld oder Liebe (T. Knackstedt)
Der Sultan (R. MG)
Vergeltung (A. Bothen)

Neue Autoren:

"Ich entschloß mich von dem Standpunkt meiner eigenen Erfahrungen zu schreiben, von dem was ich wusste und was ich fühlte. Und das war meine Rettung...

... Was ist Original? Alles was wir tun, alles was wir Denken existiert bereits und wir sind nur Vermittler. Das ist alles. Wir machen von dem Gebrauch was bereits in der Luft ist."
Henry Miller, aus einem Interview in den 60-iger Jahren
Newsletter
Zum Bestellen unseres Newsletters senden Sie bitte eine eMail an:
info@polizei-poeten.de

Home   Idee & Ziel   Schreib einfach!   Die Texte   Die Autoren   Verein   Buchprojekte   Shop   Presse   Termine   News   Blog   Links   Gästebuch   häufige Fragen (FAQ)   Kontakt   Newsletter   
Impressum & Datenschutz    eMail an uns

©2002..2019, POLIZEI-POETEN, Volker Uhl, Robinienweg 6, D-79189 Bad Krozingen
Besucher (seit 1.9.2002):
counter by web-conceptioncounter by web-conceptioncounter by web-conceptioncounter by web-conceptioncounter by web-conceptioncounter by web-conceptioncounter by web-conception


gestaltet von: Web-Conception Internet Service   www.web-conception.de