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(423)
Am 24.09.2008 um 08:03 Uhr schrieb Karlheinz Wedl aus München (karlheinz.wedl@yahoo.de):

Hallo,
für die morgige Lesung wünsche ich euch alles Gute und viel Applaus. Leider kann ich aus familiären Gründen nicht dabei sein. Aber so seid ihr Mädels wenigstens unter euch.

Liebe Grüße von
Karlheinz Wedl


(422)
Am 20.09.2008 um 23:14 Uhr schrieb Adi Siebert aus 34123 Kassel (Kasseler_1953@yahoo.de):

Als Frauen vor über 20 Jahren in den Polizeidienst eingetreten sind gab’s z.T. einen Aufschrei sowohl unter den aktiven und zum Teil längst pensionierten Polizisten als auch unter der ( weibl. und männl. ) Bevölkerung.
Dass es heute anno 2008 noch immer Zweifler gibt die massivst dagegen voreingenommen sind, ist auch hinlänglich bekannt. Dass diesen BürgerInnen u. Kollegen anhand der geschilderten Erlebnisse in „Die Angst ist Dein grösster Feind“ eben diese angesprochenen Zweifel genommen werden hätte ich mir sehr gewünscht, doch leider wird dieser so glaube ich ein unerfüllter bleiben. Sie, diese ewigen Nörgler und Kritiker werden auch nach Lesen und dem Versuch sich einzudenken, zu verstehen, sich einzufühlen in die Psyche der Frau in Funktion als Polizeibeamtin unbelehrbar ihre Meinung weiterhin vertreten : Dass Frauen als Polizeibeamtinnen schlicht fehl am Platze sind !
Eine von mir sehr geschätzte Dame der Zunft soziale Psychologie sagte anl. eines Forum einmal, was ich heute noch als eines der mir entgegengebrachten grössten Komplimente erachte, einer Ehrung fast schon gleich : „Ein Mann kann sich in keine Frau, in deren Gefühlswelt, hineinversetzen, es wird ihm nie gelingen, Adi zumindest gibt es nicht auf“ Lest das Buch ( zu beziehen über www.polizei-poeten.de ) und versucht es auch, Ihr die Männer die an der Sensorik des Femininum Interesse habt dieses wenigstens halbwegs zu begreifen. Dahinter kommen wir Männer nie, aber wir lernen, dass es gut ist Frauen im Polizeidienst integriert zu haben und begreifen die Berechtigung des Vorhandensein der Frauen in Polizeiuniform und im kriminalpolizeilichen Dienst. Und abschliessend : Seht die Polizeibeamten als Männer, die Polizeibeamtinnen als Frauen, seht nicht einfach nur die Polizei !



(421)
Am 15.09.2008 um 15:36 Uhr schrieb Melly aus Frankfurt am Main (Melanie.S@gmx.net):

Hallo,

ich weiß nicht ganz wie ich diesen Gästebuch eintrag anfangen soll.
Ich habe durch Zufall, kann man sagen das dritte Buch "Die Angst ist dein größter Feind – Polizistinnen berichten" gelesen und bin total fastziniert von den wahren Geschichten der einzelnen Polizeibeamten.
Ich finde es super das Polizeibeamte über ihre Erlebnisse schreiben und somit einiges verarbeiten können und auch anderen Menschen einblicke in die tägliche Arbeit gewähren.
Nun habe ich alle drei Bücher zuende gelesen und muss euch einfach ein großes Lob aussprechen, für das alles was ihr für uns tag täglich in kauf nehmt und somit euer eigenes Leben aufs Spiel setzt.
Ja, das wars was ich los werden wollte ;)

Macht weiter so und passt immer gut auf euch auf!

Liebe Grüße an alle Polizeibeamte/innen.

Liebe Grüße eure Melly.


(420)
Am 11.09.2008 um 18:08 Uhr schrieb Karl-Heinz Wacker aus 47441 Moers (karl.heinz-wacker@t-online.de):

Hallo Herr Innenminister …

Hallo- Herr Innenminister, verzeih`,
es ist nicht nur Ihre, sondern auch meine Polizei,
die schlecht bezahlt und schlecht beraten,
in ihrem Dienst kommt oft zu schaden.

Hallo- Herr Innenminister, verzeih`,
es ist nicht nur Ihre, sondern auch meine Polizei,
im Dienstgebrauch oft angeschmiert,
dass sie die Lust zur Wach` verliert.

Hallo- Herr Innenminister, verzeih`,
es ist nicht nur Ihre, sondern auch meine Polizei,
statts „ Speck „ für Renten und Pensionen,
empfängt sie „ Erbsen „ oder „ Bohnen. „

Hallo- Herr Innenminister, verzeih`,
es ist nicht nur Ihre, sondern auch meine Polizei,
die unterbezahlt uns soll bewachen
und hat dafür oft nichts zu lachen.

Hallo- Herr Innenminister, verzeih`,
es ist nicht nur Ihre, sondern auch meine Polizei,
doch wo Beamten Opas werden
wird deren Wachsamkeit auch sterben.

Hallo- Herr Innenminister, verzeih`,
es ist nicht nur Ihre, sondern auch meine Polizei,
die spät und falsch auch eingesetzt,
in ihrem Dienst oft wird verletzt.

Hallo- Herr Innenminister, verzeih`,
es ist für den Bürger die Polizei
und nicht der Büttel der Politik,
doch weil es so ist, üb` ich hier Kritik.

- Wir Trucker empfinden uns, in der Mehrzahl, nicht als die Feinde der Polizei, denn auch wir meinen: Kontrollen müssen sein !
Der Arbeitsplatz, der Beamten im Straßenverkehr und der, der Trucker sind - DIE STRASSEN – denn auf denen leben wir, essen wir, schlafen wir, schei… wir, und manches mal sterben wir auch auf diesen …

Gesendet 1995 an den Innenminister des Landes NRW und wurde mit einem so, genannten pauschalen Schreiben, von seinem Vorzimmer „ Abfangbüro „ beantwortet .

K.-H. ( Henk ) Wacker

Ps.: Wegen Schreibfehler in meiner E-Mailadresse nochmals die Wiederholung.
K.-H. Wacker


(419)
Am 10.09.2008 um 18:48 Uhr schrieb Karl-Heinz Wacker aus 47441 Moers (karl.heinz-wacker@t-online.de):


Die Wache ...

Am Rande dieser Autobahn
auf Wache -Tag und Nacht-
wo oft das Schicksal vorbei kam,
im Trost, im Leid und Ach.

Manch` Räuber flüchtete vorbei,
doch er entkam uns nicht,
denn wir, auf Wache - Polizei
haben ihn doch erwischt.

Wohl viele Kreuze blieben steh`n
am Rand` der Autobahn,
man konnte sie noch lange seh`n
als Zeugnis manchem Wahn.

Viel Blech für Schrott, Öl und Gestank,
zerfetzt so mancher Leib,
blieb liegen auf dem Betonband,
ward weg geschafft zur Zeit.

Heut` hier die Mutter, Vater,Tante,
der Bruder und das kleine Kind,
wer weis,wer morgen stirbt am Rande,
wohl die, die nicht Herr ihres Autos sind.

Auch den Kollegen in Gedanken,
die da im Dienst verletzt und tot,
einst hier in dieser Wache standen,
für Recht und Hilfen in der Not.

Am Rande dieser Autobahn,
zur Wache- Tag und Nacht-
doch mancher hier vorbei auch kam,
der nie sah, was sie wohl bewacht.

Moers,den 9/10/08
K.-H. Wacker





(418)
Am 10.09.2008 um 18:44 Uhr schrieb Karl-Heinz Wacker aus 47441 Moers (karl.heinz-wacker@t-online.de):

Volkes Wächter ...

Schlecht bezahlt und oft gemieden,
viele gebraucht wie auch begehrt
Polzeibeamte bieten,
Schutzfunktionen mit viel Wert.

Schlecht gestellt im Berufsleben,
Überstunden nie entlohnt
und durch Politik, meist eben,
ausgenutzt und nie geschont.

Dreimal Schichten aufgezwungen,
Beförderungen oft verwehrt,
doch mit Rechten, die gelungen,
unterrichtet und belehrt.

Umgang mit dem Volk befohlen,
dienstlich Strafend abverlangt,
Blicke, wer hat was gestohlen?
Daß es selbst dem Bürger bangt.

Rechtlich in Zwängen eingebunden,
im physischen Druck oft malträtiert,
genötigt zum Wachen zu viele Stunden,
damit man ihre Allmacht spürt.

Dienstlich zum Dienen wohl verpflichtet,
als Schutzschild für den Staat, die Macht,
doch im Volk nur dann gesichtet,
wo zum "Bullen" man sie macht.

Oft in Gefahr amtlich zu sterben,
meist überlastet, mehr auch nicht?,
Doch wo sie kaum gewürdigt werden,
verletzt der Bürger auch seine Pflicht!

Moers,den 14.03.1989
K.H.Wacker



(417)
Am 08.09.2008 um 14:45 Uhr schrieb Kati Jahn aus Nienburg (kapogo@gmx.de):

Da ich selbst als Polizei-Poetin an den Büchern mit gewirkt habe und auch manches mal darauf angesprochen werde, ist es mir ein Bedürfnis, das Folgende anzumerken:

Die meisten der hier geschilderten Ereignisse sind herausragende, stark prägende Erlebnisse der Kollegen und Kolleginnen. Deshalb schreiben wir darüber.

Gott sei Dank sind die Geschichten aber nicht polizeilicher Alltag, jedenfalls nicht in allen Dienststellen.

Wir erleben viele Tage auch ohne Schreckensbilder, ohne Blut und Tote. Dafür mit viel Spaß und Freude am Beruf und daran, helfen zu können und gebraucht zu werden.

Wenngleich wir niemals vorher wissen, was der Tag bringt.

Nur lässt sich der Alltag schlecht in spannende Geschichten packen....weshalb in der Folge hier vielleicht ein etwas verschobenes, depressives Bild unseres Berufes entstehen könnte.
Soll so aber nicht sein.

Die meisten Kollegen, die ich kenne, würden den Beruf noch einmal
ergreifen denn : Es ist auch schön bei der Polizei... ;-)

In diesem Sinne mit fröhlichen Grüßen,


Kati Jahn


(416)
Am 07.09.2008 um 12:49 Uhr schrieb Janine Binder :

Hallo Andrea,
es gibt so viele Dinge, die man niemals erleben möchte und doch erleben muß. Da ist es wirksam für sich selbst Schutzmechanismen zu entwickeln. Das "Schweben" ist, genauso wie im Nachhinein das Schreiben, für mich (und wie ich nun lese, offenbar auch für andere) eine ganz wirksame Art und Weise mit solcherlei Dingen umzugehen und dennoch weiter zu funktionieren.
Danke für dein Interesse an den Polizeipoeten und unseren Erlebnissen.
Ich wünsche dir noch einen schöenen Sonntag und wenige "Schwebegründe" in der Zukunft....
Janine B.


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