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Unser Gästebuch
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(181) (uwe.hartig@web.de):
Wir als Polizisten erfahren mehr vom menschlichen Leid als uns manchmal lieb ist. Wohin mit den Erinnerungen, Eindrücken und gesammlten Erfahrungen? Ich bin froh mit dem Schreiben eine Möglichkeit gefunden zu haben, mich den Menschen mitzuteilen. Bestimmt ist es nicht immer einfach, unsere Gedanken und Gefühle für einen >Außenstehenden< nachvollziehbar zu machen. Die Statistik der Trennungen, vorallem im Bereich von Polizei/Feuerwehr/Krankenwesen usw. sprechen ihre eigene Sprache. Solche Foren wie dieses werden vielleicht helfen, uns besser zu verstehen...
Allen Mitstreitern wünsche ich noch viel Spass beim Schreiben!
Liebe Grüße Uwe
www.diekommissare.de
(180) (robert1509@web.de):
Dichtergrab, sei nicht so streng,
Ich glaub, Du siehst das viel zu eng.
Mein Freund, ein Münchner Polizist,
Der meinte, dass dies lustig ist!
Anmerkung:
Wo Menschen sind, da menschelts halt! Was soll's. Sorry, war keinesfalls provokativ gemeint.
Nochmals lyrische Grüße an alle Polizeipoeten
Roland Bogner
(179) (dichtergrab@web.de):
Ein Mann, der sein will ein Poet,
Will wissen, wie's um uns Bullen steht?
Glaubt, der strenge Mann im grünen Kleide,
Räumt Blondinen stets die Vorfahrt ein, nur damit er nicht leide?
Weißt du denn wirklich, armer Dichter in deiner Klause,
Was bringt einen Polizisten schnell nach Hause?
Des Poeten Geschwätz? Oh nein! Seine schöne Frau zu Haus, auf alle
Fälle,
Schnell, komm her, Poet, halt meine Kelle!
Dichtergrab
(178) (robert1509@web.de):
Hallo Polizeipoeten,
bin (nicht ganz) zufällig auf diese Seite gestoßen. Man sieht, dass Menschen und keine Maschinen in den Uniformen stecken - und das ist tatsächlich gut so! Insgesamt überwiegen aber m.E. ein klein wenig die schwermütigen Themen und deshalb erlaube ich mir, hier einen kleinen heiteren Vers aus meinem Lyrik-Band (Schach, Rotkäppchen und andere Gedichte) vorzustellen, der zu dieser Seite ganz gut paßt: (:-)))
Ein Mann, der sonst als Polizist,
Streng gegen falsches Parken ist,
Hält dies nur dann und überhaupt
Bei hübschen Mädchen für erlaubt.
Mit lyrischem Gruß an alle Polizeipoeten
R. Bogner
(177) (g.kirscht@web.de):
Hallo Kollege Marek!
Es zeigt mir mal wieder, wenn man ins Gspräch kommt, versteht man den anderen besser. Ich kann deinem letzten Beitrag nur voll zustimmen. So ist es auch bei mir gelaufen und ähnliches habe ich auch erlebt. Ich glaube, wir verstehen uns. Halt die Ohren steif und die Augen offen, ganz gleich wo Du stehst.
In diesem Sinn!
gk
(176) (geraldmarek@web.de):
Lieber Kollege Kirscht!
Frust? Nein ich hatte keinen Frust, als ich den Beitrag schrieb, doch dein Text kam schon irgendwie an, als würde hier einer den Rambo markieren. Sollte ich da falsch gelegen haben, freut mich das.
Natürlich hast Du Recht, dass man zumindest versuchen muss, mit seinen Gefühlen umzugehen. Mir scheint, dass Dir das bisher gelungen ist - mir auch. Bisher! Ich kenne aber einige Kollegen, die auch alles unter Kontrolle hatten und durch ein dienstliches Ereignis plötzlich gar nichts mehr auf die Reihe bekamen. Wer garantiert, dass das Dir oder mir nicht auch passiert?
Niemand! Man kann nur hoffen, dass das dicke Fell keine Risse kriegt.
Und wegen des Sonnenaufgangs... Also ich habe es mir schon öfter erlaubt, eine "Pause vom Alltag" zu nehmen. Nach x Stunden Dienst, ohne dass man zum Essen kommt, weil man von einem Einsatz zum nächsten musste, endlich mal verschnaufen und sich einen Burger oder einen Döner zu genehmigen, muss einfach drin sein. Wenn man dazu den Streifenwagen an einen Platz mit schöner Aussicht (und Sonnenaufgang) stellt, isst und vielleicht eine Zigarette raucht, wird kein Bürger irgendetwas dagegen haben. Ich kehre auch mal während der Fußstreife in einem Stehcafe ein und lasse mir einen Cappuccino schmecken. In all meiner Dienstzeit hat das außerhalb der Polizei noch keinen gestört. Die Leute finden es normal, was man von manchem Vorgesetzten allerdings nicht behaupten kann.
Das Ergebnis ist, dass man zum nächsten Einsatz relaxter hinfährt, was für das "polizeiliche Gegenüber" (schrecklicher Begriff) den Vorteil hat, einen weniger genervten Polizisten vor sich zu haben.
In diesem Sinne,
Gerald Marek
(175) (dichtergrab@web.de):
Hallo,
die Frage, wie hart ein Polizist sein muss, um seinen Job - ohne dass er selbst daran zerbricht - machen zu können, ist nicht zu klären. Dies ist nämlich eine Sache der "Verarbeitung". Und ist es nicht eine Art der Verarbeitung von Problemen, über diese zu schreiben. Zugegeben, ein wenig an "High noon" erinnern Schilderungen wie die: Blick über die Hügel der Stadt, die im Morgenlicht liegt und allmählich erwacht, schon. Zu klischeehaft, könnte man sagen. Aber dies alleine macht aus einer Erzählung noch lange keine schlechte.
Gruß
K.B.
(174) (g.kirscht@web.de):
Hallo Herr Echsler!
Ganz unwidersprochen will ich Ihren Beitrag nicht stehen lassen.
Wenn das bei Ihnen so angekommen ist, das hier ein kühler harter Polizist schreibt, so kann ich das nicht ändern. Ob dies aber schon ausreicht, beurteilen zu können, nichts mit mir zu haben zu wollen und das meine Seele womöglich vollends verkrustet ist, das wage ich zu bezweifeln. Da reichen ein paar Zeilen einer kritischen Betrachung einen Buches nicht aus. Haben Sie das Buch gelesen?
Ich könnte Ihnen ein paar "Geschichten" erzählen, wo sowohl der harte, kühle Polizist, als auch der einfühlsame, verständnissevolle Bulle gefragt war.
Nur, wie man es schildert,(in dem Buch) darauf kommt es mir an.
In diesen Sinne!
gk
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(19.06.2013)
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"Ich entschloß mich von dem Standpunkt meiner eigenen
Erfahrungen zu schreiben, von dem was ich wusste und was ich
fühlte. Und das war meine Rettung...
... Was ist Original? Alles was wir tun, alles was wir
Denken existiert bereits und wir sind nur Vermittler. Das ist
alles. Wir machen von dem Gebrauch was bereits in der Luft ist."
Henry Miller, aus einem Interview in den 60-iger Jahren
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